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Kurz gesagt: Der Papillon ist ein kleiner Gesellschaftshund mit 20 bis 28 Zentimetern Schulterhöhe – benannt nach seinen abstehenden Ohren, die an einen Schmetterling erinnern. Er ist ausgesprochen intelligent und sportlich und gehört zu den erfolgreichsten Rassen im Hundesport.
Er sieht aus wie ein Schoßhund und arbeitet wie ein Arbeitshund.
Der Name und die Ohren
Papillon ist französisch für Schmetterling. Die abstehenden, befederten Ohren erinnern an dessen Flügel.
Die Variante mit hängenden Ohren heißt Phalène – Nachtfalter. Beide gehören zur selben Rasse, dem Kontinentalen Zwergspaniel, und können in einem Wurf fallen.
Aussehen
Größe: 20 bis 28 Zentimeter.
Gewicht: etwa 1,5 bis 5 Kilogramm.
Fell: lang, seidig, ohne Unterwolle – weiß mit farbigen Abzeichen.
Ohne Unterwolle haart er weniger als erwartet und verfilzt kaum. Zweimal wöchentliches Bürsten genügt meist.
Wesen
Aufgeweckt, selbstbewusst, aufmerksam und sehr lernfreudig. In Untersuchungen zur Lernfähigkeit von Hunderassen liegt der Papillon regelmäßig weit vorn.
Er ist anhänglich, aber kein passiver Schoßhund – er will beschäftigt werden.
Fremden gegenüber ist er aufmerksam und meldet zuverlässig. Ohne Erziehung kann daraus Dauerbellen werden.
Was er braucht
Kopfarbeit. Der wichtigste Punkt. Tricktraining, Suchspiele, Clicker – er lernt schnell und langweilt sich ebenso schnell.
Bewegung. Mehr, als man einem so kleinen Hund zutraut. Er begleitet lange Spaziergänge problemlos.
Hundesport. Im Agility und im Obedience gehört er zu den erfolgreichsten kleinen Rassen.
Konsequenz. Er testet Grenzen und nutzt Inkonsequenz aus.
Gesundheit
Die Rasse gilt als vergleichsweise robust und langlebig – häufig 14 bis 16 Jahre.
Zuchtrelevante Themen sind die Patellaluxation, eine erbliche Netzhauterkrankung und Zahnprobleme durch den kleinen Kiefer.
Wegen der zarten Knochen sind Stürze aus der Höhe ein reales Risiko – Sofa und Arm sind für ihn hoch.
Für wen er passt
Geeignet für Menschen, die einen kleinen Hund mit Anspruch suchen, gern trainieren und Zeit für Beschäftigung haben.
Ungeeignet als reiner Begleiter für den Schoß und für Haushalte mit sehr kleinen Kindern – wegen der Verletzungsgefahr für den Hund.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zum Phalène?
Nur die Ohrenstellung – dieselbe Rasse.
Haart der Papillon?
Weniger als viele erwarten, weil ihm die Unterwolle fehlt.
Ist er ein Anfängerhund?
Ja, wenn man bereit ist, ihn geistig auszulasten.
Wie alt wird er?
Häufig 14 bis 16 Jahre.
Dieser Text ersetzt keine tierärztliche Beratung.
Quellen







