Windhundartiger Hund läuft über eine Wiese

Hunderassen von A bis Z: über 60 Rassen im Überblick

Kurzantwort: Weltweit erkennt die Fédération Cynologique Internationale (FCI) mehr als 350 Hunderassen an, dazu kommen zahlreiche von nationalen Verbänden wie dem AKC geführte Rassen ohne FCI-Anerkennung. Dieses Verzeichnis stellt über 60 bekannte Rassen von A bis Z mit ihrem wichtigsten Merkmal vor – von Größe über Herkunft bis Haupteinsatzgebiet – als erste Orientierung für die eigene Rassewahl.

Wer sich einen Überblick über die Vielfalt der Hunderassen verschaffen möchte, verliert sich schnell in Detailinformationen zu einzelnen Rassen. Dieses alphabetische Verzeichnis bietet stattdessen einen kompakten Überblick zum schnellen Nachschlagen.

Zu jeder Rasse steht hier nur das wichtigste Merkmal – für eine ausführliche Beschreibung einzelner Rassen lohnt sich der Blick in einen eigenen Ratgeberartikel.

Rassen mit den Anfangsbuchstaben A bis E

Affenpinscher – kleiner, drahthaariger Begleithund mit affenähnlichem Gesichtsausdruck. Airedale Terrier – größter aller Terrier, vielseitig einsetzbar. Akita Inu – japanischer Spitz-Typ, eigenständig und sehr loyal. Australian Shepherd – vielseitiger Hütehund mit hohem Beschäftigungsbedarf. Beagle – kleiner Laufhund mit ausgezeichneter Nase. Berner Sennenhund – großer, sanftmütiger Schweizer Dreifarbiger. Bologneser – kleiner weißer Schoßhund aus Italien. Boxer – kräftiger, verspielter Molosser aus Deutschland. Bulldogge (Englische) – brachyzephale Rasse mit markantem Unterbiss. Chihuahua – kleinste anerkannte Hunderasse der Welt. Chow-Chow – Spitz-Typ mit blauschwarzer Zunge. Cocker Spaniel – mittelgroßer Apportierhund mit Schlappohren. Collie – langhaariger schottischer Hütehund. Dackel (Teckel) – Erdhund mit langem Rücken, drei Größen und Haararten. Deutsch Drahthaar – vielseitiger deutscher Vorstehhund. Deutscher Schäferhund – meistregistrierte Rasse Deutschlands. Dobermann – schlanker, wachsamer Pinscher-Typ. Dogge (Deutsche) – eine der größten Hunderassen der Welt. Bearded Collie – zottelhaariger schottischer Hütehund. Elo – deutsche Neuzüchtung als ruhiger Familienhund. Cane Corso – kräftiger italienischer Molosser mit ausgeprägtem Wachtrieb. Dalmatiner – schwarz oder braun getupfter englischer Laufhund. Eurasier – deutsche Neuzüchtung aus Chow-Chow, Wolfsspitz und Samojede, ruhig und familienbezogen.

F bis J

Foxhound – englischer Laufhund, Vorfahre vieler moderner Jagdrassen. Foxterrier – kleiner, temperamentvoller Erdhund. Französische Bulldogge – kompakter Kurzkopf mit Fledermausohren. Golden Retriever – freundlicher, menschenbezogener Apportierhund. Havaneser – kubanischer Bichon-Typ mit langem, seidigem Fell. Hovawart – deutscher Wach- und Gebrauchshund. Irish Setter – rotgoldener, temperamentvoller Vorstehhund. Italienisches Windspiel – kleinster Windhund, sehr wärmebedürftig. Jack Russell Terrier – kleiner, energiegeladener Erdhund. Jagdterrier – deutscher Gebrauchsterrier für die Baujagd. Griffon Bruxellois – winziger, drahthaariger belgischer Begleithund. Ibizan Hound (Podenco Ibicenco) – schlanker spanischer Windhund mit großen Stehohren.

K bis O

Kleiner Münsterländer – deutscher Vorstehhund mit Kromfohrländer – deutsche Rasse ohne Jagdtrieb, entstanden aus einem Zufallsfund im Zweiten Weltkrieg. Kuvasz – ungarischer weißer Herdenschutzhund mit imposanter Größe. braun-weißem Fell. Labrador Retriever – eine der beliebtesten Familienhunderassen weltweit. Malteser – kleiner, weißer Bichon-Typ mit seidigem Fell. Mops – kompakter Kurzkopf mit gerolltem Schwanz. Neufundländer – riesiger, wasserliebender Rettungshund. Nova Scotia Duck Tolling Retriever – kleinster der Retriever-Rassen. Landseer – schwarz-weiße Variante nahe dem Neufundländer. Leonberger – riesige deutsche Rasse mit löwenähnlicher Mähne. Mini Bullterrier – kleinere Ausgabe des klassischen Bullterriers. Mittelschnauzer – mittelgroßer deutscher Wach- und Begleithund. Münsterländer (Großer) – größere Schwesterrasse des Kleinen Münsterländers. Neapolitanischer Mastiff – massiger italienischer Molosser mit viel Hautfalte.

Windhundartiger Hund läuft über eine Wiese
Von winzigen Begleithunden bis zu schnellen Windhunden: Die Vielfalt der Hunderassen ist riesig. Foto: Lachlan Hardy, CC BY 4.0

P bis T

Papillon – kleiner Zwergspaniel mit schmetterlingsförmigen Ohren. Pudel – lernwillig, kaum haarend, in vier Größen. Rhodesian Ridgeback – afrikanischer Löwenhund mit Fellkamm. Riesenschnauzer – größte der drei Schnauzer-Größen. Rottweiler – kräftiger Molosser mit ruhigem Wesen. Samojede – weißer, freundlicher Spitz aus Sibirien. Shar Pei – chinesische Rasse mit charakteristischen Hautfalten. Shih Tzu – kleiner tibetischer Begleithund mit langem Fell. Siberian Husky – ausdauernder Schlittenhund mit markanten Augen. Spitz – Sammelbegriff für mehrere Größenvarianten vom Zwerg- bis zum Wolfsspitz. Staffordshire Bullterrier – muskulöser, menschenbezogener Terrier-Typ. Terrier (verschiedene) – Sammelbegriff für über zwanzig Rassen mit Jagdhintergrund. Tibet Terrier – langhaariger tibetischer Begleithund trotz des Namens ohne Terrier-Verwandtschaft. Tervueren – langhaarige Variante des Belgischen Schäferhunds. Toy Pudel – kleinste der vier Pudelgrößen nach FCI-Standard. Shiba Inu – japanischer Spitz-Typ, kompakter als der Akita Inu. Slovensky Cuvac – slowakischer weißer Herdenschutzhund, ähnlich dem Kuvasz. Sussex Spaniel – seltener englischer Stöberhund mit kurzen Läufen.

U bis Z

Vizsla – ungarischer Vorstehhund mit rotgoldenem Fell. Weimaraner – silbergrauer deutscher Jagdhund. Weißer Schweizer Schäferhund – eigenständige, weißfellige Schäferhundrasse. Welsh Corgi – kurzbeiniger walisischer Hütehund. West Highland White Terrier – kleiner weißer schottischer Terrier. Whippet – mittelgroßer, sehr schneller Windhund. Yorkshire Terrier – kleiner englischer Terrier mit seidigem Fell. Zwergpinscher – kleine, lebhafte Miniaturausgabe des Dobermanns. Zwergspitz (Pomeranian) – winziger Spitz mit üppigem Fell. Zwergschnauzer – kleinste der drei Schnauzer-Größen, beliebter Stadthund und genetisch eigenständig, nicht einfach eine Miniaturausgabe des Riesenschnauzers. Zwergdackel – zweitkleinste Dackel-Größe nach dem Kaninchendackel. Zwergpudel – zweitkleinste Pudelgröße direkt nach dem Toy-Pudel.

Wie man dieses alphabetische Verzeichnis sinnvoll nutzt

Ein alphabetisches Verzeichnis ersetzt keine ausführliche Recherche vor der Anschaffung eines Hundes. Es eignet sich vor allem, um sich schnell an einen gehörten Rassenamen zu erinnern oder erste Kandidaten für die eigene Suche zu sammeln. Vor der endgültigen Entscheidung lohnt sich immer ein genauerer Blick auf Wesen, Gesundheit, Bewegungsbedarf und Pflegeaufwand der jeweiligen Rasse sowie ein persönliches Gespräch mit einem seriösen Züchter oder einer Tierschutzorganisation vor Ort.

Warum manche durchaus bekannte Rassen hier fehlen

Dieses Verzeichnis erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – bei über 350 FCI-anerkannten Rassen und zahlreichen weiteren, nicht anerkannten Varianten wäre eine vollständige Liste unübersichtlich lang. Ausgewählt wurden stattdessen Rassen, die in Deutschland besonders bekannt sind oder regelmäßig in Suchanfragen und VDH-Statistiken auftauchen. Wer eine bestimmte, hier nicht gelistete Rasse sucht, findet über die FCI-Gruppeneinteilung oder ein Rasselexikon eines Zuchtvereins meist schnell passende Informationen dazu.

Weiterführende Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion hunde-gesundheit.net — er schreibt hier über Hunderassen, Haltung und Hundegesundheit.

Nach oben scrollen