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Kurzantwort: Als liebe Hunderassen gelten Hunde, die anhänglich, freundlich und menschenbezogen sind. Dazu zählen unter anderem Golden Retriever, Bichon Frisé, Labrador, Berner Sennenhund und Bernhardiner. Ihre Wesenszüge machen sie beliebt als Familienhunde, die Eignung hängt aber immer auch vom Einzeltier und der Erziehung ab.
Wer einen Hund sucht, der viel Nähe zeigt und gut mit Menschen umgeht, stößt schnell auf Listen mit „lieben Hunderassen“. Diese Rassen werden häufig genannt, weil sie als freundlich, anpassungsfähig und anhänglich beschrieben werden. Für Familien mit Kindern oder Menschen, die einen engen Begleiter suchen, sind solche Eigenschaften oft entscheidend bei der Wahl der passenden Rasse.
Der Begriff „lieb“ bezieht sich hier auf das Wesen und Verhalten eines Hundes im Alltag, nicht auf ein wissenschaftliches Rassemerkmal. Trotzdem gibt es Rassen, die in unabhängigen Ratgebern und Artikeln immer wieder als besonders zugewandt beschrieben werden. Dieser Artikel stellt die am häufigsten genannten Rassen vor und erklärt, worauf du bei der Haltung achten solltest.

Was macht eine Hunderasse „lieb“?
Eine Hunderasse gilt als lieb, wenn sie im Durchschnitt freundlich, geduldig und menschenbezogen ist. Dazu gehören Eigenschaften wie Anhänglichkeit, ein ausgeglichenes Wesen und Verträglichkeit mit Kindern oder anderen Tieren. Wichtig ist: Das Wesen eines einzelnen Hundes hängt nicht nur von der Rasse ab. Erziehung, Sozialisierung und Haltung prägen den Charakter genauso stark. Eine Rasse kann als „lieb“ gelten und trotzdem gibt es einzelne Hunde, die zurückhaltender oder ängstlicher sind. Rasselisten bieten daher eine Orientierung, ersetzen aber kein persönliches Kennenlernen des Hundes vor der Anschaffung.
Bichon Frisé: Klein, anhänglich, anpassungsfähig
Der Bichon Frisé wird in mehreren Ratgebern als besonders liebe Hunderasse genannt. Er gilt als anpassungsfähig und passt sich unterschiedlichen Wohnsituationen gut an. Als kleiner Hund eignet er sich auch für Wohnungen ohne Garten. Sein freundliches Wesen macht ihn beliebt bei Familien und Einzelpersonen gleichermaßen. Die Rasse zeigt sich anhänglich und sucht die Nähe zu ihren Menschen. Für Menschen, die einen kleinen, umgänglichen Begleiter suchen, wird der Bichon Frisé häufig empfohlen.

Golden Retriever und Labrador: Klassiker unter den Familienhunden
Golden Retriever und Labrador gehören zu den am häufigsten genannten lieben Hunderassen. Beide gelten als freundlich, geduldig und menschenbezogen. Golden Retriever werden in Ratgebern für ihre Liebe zu Menschen und ihr freundliches Wesen beschrieben. Der Labrador zeigt ein ähnlich zugewandtes Verhalten und wird oft als unkomplizierter Familienhund geführt. Beide Rassen brauchen viel Bewegung und Beschäftigung. Wer aktiv ist und Zeit für tägliche Spaziergänge und Spiel hat, findet in ihnen anhängliche Begleiter.
Berner Sennenhund und Bernhardiner: Sanfte Riesen
Große Hunde gelten oft als weniger anhänglich, das trifft auf Berner Sennenhund und Bernhardiner nicht zu. Beide Rassen werden in mehreren Quellen als besonders herzlich beschrieben. Der Bernhardiner wird dabei oft mit dem Satz „so groß wie er, ist auch sein Herz“ charakterisiert. Diese Hunde brauchen viel Platz und eine konsequente, liebevolle Erziehung, da ihre Größe im Alltag Verantwortung mit sich bringt. Wer genug Raum und Zeit für Pflege und Bewegung hat, bekommt mit diesen Rassen ruhige, zugewandte Begleiter.
Weitere beliebte liebe Hunderassen
Neben den genannten Rassen tauchen in verschiedenen Ratgebern weitere Kandidaten auf: Malteser, Bolonka Zwetna, Border Collie, Leonberger, Beagle, Australian Shepherd und Berner Sennenhund werden häufig als freundlich und anhänglich beschrieben. Auch Dobermann und Cane Corso werden in manchen Quellen als liebevolle Begleiter genannt, trotz ihres Rufs als Wachhunde. Das zeigt: Liebevolles Wesen findet sich in kleinen wie großen, ruhigen wie aktiven Rassen. Die Auswahl sollte sich daher nicht nur am Ruf einer Rasse orientieren, auch der eigene Alltag und die Haltungsbedingungen spielen eine Rolle.
Anhänglichkeit und Erziehung: Was du beachten solltest
Eine liebevolle Rasse ersetzt keine gute Erziehung. Anhängliches Verhalten entsteht auch durch frühe Sozialisierung, Konsequenz und positive Erfahrungen mit Menschen. Welpen sollten früh unterschiedliche Situationen, Menschen und Umgebungen kennenlernen. Auch erwachsene Hunde profitieren von klaren Strukturen und regelmäßiger Zuwendung. Fehlende Zuwendung oder Vernachlässigung kann bei jeder Rasse zu Verhaltensproblemen führen. Wer sich einen anhänglichen Hund wünscht, sollte deshalb neben der Rassewahl auch auf ausreichend Zeit für Beziehungsaufbau und Training achten.
Passt die Rasse zu deinem Alltag?
Vor der Anschaffung lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die eigenen Lebensumstände. Große, liebevolle Rassen wie Berner Sennenhund oder Bernhardiner brauchen Platz und mehr Pflegeaufwand. Aktive Rassen wie Border Collie oder Australian Shepherd benötigen viel Beschäftigung, sonst können sie unausgeglichen wirken. Kleine Rassen wie Bichon Frisé oder Malteser passen eher zu ruhigeren Haushalten oder Wohnungen. Die Entscheidung für eine liebe Hunderasse sollte deshalb immer auch die Frage einschließen, ob Zeit, Platz und Energielevel zum jeweiligen Hund passen.
Gesundheit und Pflege liebevoller Rassen
Viele als liebevoll geltende Rassen benötigen spezifische Pflege. Langhaarige Rassen wie Bichon Frisé oder Malteser brauchen regelmäßiges Bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Große Rassen wie Bernhardiner neigen laut allgemeinen Erfahrungswerten zu Gelenkproblemen, weshalb angepasste Bewegung wichtig ist. Genaue medizinische Details zu Rasse-typischen Erkrankungen sind in der vorliegenden Grundlage nicht belegt und sollten bei Bedarf mit einem Tierarzt besprochen werden. Grundsätzlich gilt: Regelmäßige Gesundheitschecks und angepasste Ernährung unterstützen jede Rasse dabei, ihr freundliches Wesen über viele Jahre zu bewahren.
Häufige Fragen
Welche Hunderasse gilt als liebste Rasse?
Der Bichon Frisé wird in mehreren Quellen als besonders liebe Hunderasse genannt. Er gilt als anpassungsfähig, freundlich und anhänglich. Auch Golden Retriever und Bernhardiner tauchen häufig auf vorderen Plätzen entsprechender Listen auf.
Sind kleine Hunderassen liebevoller als große?
Nein, das Wesen hängt nicht von der Größe ab. Sowohl kleine Rassen wie Malteser als auch große wie Berner Sennenhund gelten als anhänglich. Erziehung und Sozialisierung beeinflussen das Verhalten stärker als die Größe.
Ist der Golden Retriever wirklich besonders liebevoll?
Ja, der Golden Retriever wird in Ratgebern regelmäßig als treu und liebevoll beschrieben. Er gilt als freundlich gegenüber Menschen und passt gut zu Familien mit Kindern.
Kann jeder Hund lernen, anhänglich zu sein?
Die Rasse gibt eine Tendenz vor, das Verhalten formt sich aber durch Erziehung und Erfahrungen. Frühe Sozialisierung und liebevolle Zuwendung fördern anhängliches Verhalten bei den meisten Hunden.
Eignen sich liebe Hunderassen für Anfänger?
Viele der genannten Rassen wie Labrador oder Bichon Frisé gelten als unkompliziert und eignen sich gut für Ersthundehalter. Große Rassen wie Bernhardiner erfordern mehr Erfahrung im Umgang mit Größe und Kraft.
Quellen
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Geschrieben von Bella, Redaktion hunde-gesundheit.net — er schreibt hier über Hunderassen, Haltung und Hundegesundheit.








