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Kurzantwort: Zu den entspannten Hunderassen zählen unter anderem Golden Retriever, Malteser, Cavalier King Charles Spaniel, Basset Hound, Bernhardiner und Deutsche Dogge. Sie gelten als ausgeglichen, freundlich und mit niedrigem Energielevel im Alltag.
Nicht jeder Hund braucht stundenlange Auslastung. Manche Rassen sind von Natur aus ruhiger, gelassener und passen gut zu einem entspannten Alltag. Wenn du einen Hund suchst, der nicht ständig Action braucht, lohnt sich ein Blick auf bestimmte Rassen mit ausgeglichenem Temperament.
In diesem Artikel stellen wir dir mehrere entspannte Hunderassen vor. Du erfährst, welche Eigenschaften sie mitbringen und worauf du bei der Auswahl achten solltest. So findest du leichter heraus, welcher ruhige Hund zu deinem Lebensstil passt.

Was macht eine Hunderasse entspannt?
Entspannte Hunderassen zeichnen sich durch ein niedriges Energielevel und ein ausgeglichenes Wesen aus. Sie reagieren gelassener auf Reize und brauchen weniger intensive Beschäftigung als aktive Arbeitshunde. Das heißt nicht, dass sie keine Bewegung brauchen. Auch ruhige Hunde benötigen tägliche Spaziergänge und Zuwendung.
Das Temperament hängt von mehreren Faktoren ab. Zucht, Erziehung und Sozialisierung spielen eine Rolle. Trotzdem gibt es Rassen, die im Vergleich zu anderen als ruhiger gelten. Dazu zählen laut mehreren Ratgeberquellen unter anderem Golden Retriever, Malteser, Cavalier King Charles Spaniel und Basset Hound.
Bevor du dich für eine Rasse entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die individuellen Bedürfnisse. Auch innerhalb einer Rasse gibt es Unterschiede zwischen einzelnen Hunden.
Golden Retriever: Der Klassiker unter den ruhigen Familienhunden
Der Golden Retriever wird in mehreren Quellen als ausgeglichen und freundlich beschrieben. Er gilt als beliebter Familienhund mit ruhigem Wesen. Trotzdem braucht er regelmäßige Bewegung und geistige Beschäftigung.
Seine Gelassenheit zeigt sich oft im Umgang mit Kindern und anderen Tieren. Golden Retriever werden häufig als anpassungsfähig beschrieben, was sie für verschiedene Haushalte interessant macht.
Wichtig ist trotzdem: Auch ein Golden Retriever braucht Auslauf und Beschäftigung. Ruhig bedeutet nicht bewegungslos. Ohne ausreichende Aktivität kann sich auch bei dieser Rasse Unruhe entwickeln.
Malteser und kleine ruhige Rassen
Der Malteser wird in mehreren Ratgebern als ruhige Hunderasse genannt. Er ist klein, anpassungsfähig und eignet sich für Wohnungshaltung. Kleine Rassen wie der Malteser gelten oft als weniger energiegeladen als große Arbeitshunde.
Auch der Chihuahua wird in diesem Zusammenhang häufig erwähnt. Kleine Hunde bringen jedoch nicht automatisch weniger Temperament mit. Manche kleinen Rassen sind sehr wachsam und reagieren schnell auf Umgebungsreize.
Wenn du einen kleinen, ruhigen Begleiter suchst, lohnt sich ein genauer Blick auf das individuelle Wesen des jeweiligen Hundes und nicht nur auf die Rassebeschreibung.
Große entspannte Rassen: Bernhardiner, Dogge und Neufundländer
Auch große Hunderassen können sehr ruhig sein. Der Bernhardiner gilt laut mehreren Quellen als gelassen und ausgeglichen. Die Deutsche Dogge wird ebenfalls häufig als ruhige Rasse mit niedrigem Energielevel beschrieben.
Der Neufundländer zählt laut einer Quelle zu den großen Rassen mit wenig Energie. Diese Hunde wirken oft gemütlich, brauchen aber ausreichend Platz und angepasste Bewegung.
Große Rassen mit ruhigem Wesen eignen sich oft gut für Familien, benötigen aber wegen ihrer Größe besondere Aufmerksamkeit bei Haltung und Gesundheit.

Basset Hound, Mops und Shih Tzu: Gemütliche Alltagsbegleiter
Der Basset Hound wird in mehreren Ratgebern als besonders ruhige Rasse genannt. Er gilt als gemütlich und wenig aufgeregt im Alltag. Auch der Mops und der Shih Tzu tauchen in entsprechenden Listen auf.
Diese Rassen eignen sich oft für einen ruhigeren Lebensstil. Trotzdem solltest du auf gesundheitliche Besonderheiten achten, etwa bei kurznasigen Rassen wie dem Mops. Das ist ein eigenes Thema, das über reine Wesenszüge hinausgeht.
Wenn du einen gemütlichen Begleiter suchst, lohnt sich ein Gespräch mit erfahrenen Züchtern oder Tierärzten über rassespezifische Besonderheiten.
Cavalier King Charles Spaniel und Bernhardiner im Vergleich
Der Cavalier King Charles Spaniel wird in mehreren Quellen als ruhige, anschmiegsame Rasse beschrieben. Er gilt als anpassungsfähig und freundlich im Umgang mit Menschen.
Der Bernhardiner unterscheidet sich deutlich in der Größe, wird aber ebenfalls häufig als gelassen eingestuft. Beide Rassen zeigen, dass Ruhe nicht von der Körpergröße abhängt.
Bei der Auswahl solltest du bedenken, dass große Rassen andere Anforderungen an Platz, Ernährung und Gesundheit stellen als kleine Rassen. Die Wesensart allein reicht für die Entscheidung nicht aus.
Ruhige Rassen für spezielle Bedürfnisse: Eurasier, Elo und Irischer Wolfshund
Neben bekannten Familienhunden gibt es weniger verbreitete Rassen mit ruhigem Temperament. Der Eurasier und der Elo werden in einer Quelle als ausgeglichen und freundlich beschrieben. Auch der Irische Wolfshund zählt laut dieser Quelle zu den ruhigeren Rassen.
Diese Rassen sind weniger bekannt, können aber für Menschen interessant sein, die einen ruhigen Hund außerhalb der gängigen Empfehlungen suchen.
Vor der Anschaffung lohnt sich eine gründliche Recherche zu Größe, Pflegeaufwand und gesundheitlichen Besonderheiten dieser Rassen.
Worauf du bei der Auswahl einer ruhigen Hunderasse achten solltest
Rasse-Eigenschaften geben eine Orientierung, ersetzen aber kein persönliches Kennenlernen. Auch innerhalb einer als ruhig geltenden Rasse gibt es lebhaftere Hunde.
Achte auf die Herkunft des Hundes, den Umgang des Züchters mit den Elterntieren und die Sozialisierung der Welpen. Diese Faktoren beeinflussen das spätere Verhalten stark.
Plane außerdem genug Zeit für Bewegung und Beschäftigung ein, auch bei ruhigen Rassen. Ein Hund, der wenig Energie zeigt, braucht trotzdem tägliche Aufmerksamkeit und artgerechte Haltung.
Häufige Fragen
Welche Hunderasse ist am entspanntesten?
Mehrere Quellen nennen Golden Retriever, Basset Hound und Bernhardiner als besonders ruhige Rassen. Das individuelle Wesen kann innerhalb einer Rasse trotzdem variieren.
Sind kleine Hunde automatisch ruhiger?
Nein. Kleine Rassen wie der Malteser gelten oft als ruhig, andere kleine Rassen wie der Chihuahua können sehr wachsam und lebhaft sein. Größe allein sagt nichts über das Temperament aus.
Brauchen ruhige Hunderassen weniger Bewegung?
Auch entspannte Hunderassen benötigen tägliche Spaziergänge und Beschäftigung. Ein niedrigeres Energielevel bedeutet nicht, dass Bewegung überflüssig ist.
Eignen sich große ruhige Rassen für Wohnungen?
Das kommt auf den Platzbedarf an. Rassen wie Bernhardiner oder Deutsche Dogge sind groß und brauchen entsprechend viel Raum, auch wenn sie ruhig sind.
Kann Erziehung das Temperament eines Hundes beeinflussen?
Ja, Erziehung und Sozialisierung wirken sich stark auf das Verhalten aus. Rasse-Eigenschaften geben eine Tendenz vor, das endgültige Wesen entsteht aber im Zusammenspiel mit der Erziehung.
Quellen
7 entspannte Hunderassen: Finde deinen sanften Begleiter
Ruhige Hunderassen: Sanfte Gefährten für ein entspanntes Zuhause
19 Hunde mit niedrigem Energielevel, die es lieben, faul zu sein
Geschrieben von Bella, Redaktion hunde-gesundheit.net — er schreibt hier über Hunderassen, Haltung und Hundegesundheit.








